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Dos und Don’ts bei der Autopflege im Winter

8. Januar 2012 Keine Kommentare
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cc by flickr/ fleckchen

Des Deutschen liebstes Kind ist und bleibt das eigene Fahrzeug. Doch, wie bringt man das Auto sicher durch den Winter? Viele Autobesitzer meinen es zuweilen zu gut mit ihrem Fahrzeug und begehen – meistens unbewusst – Fehler, die im schlimmsten Fall nicht nur die Optik des Fahrzeugs, sondern darüber hinaus auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können. Wichtig ist es daher, darauf zu achten, welche Maßnahmen zum Vorteil und welche zum Nachteil des Autos sein können. Die folgenden Dos und Dont’s helfen hier Klarheit zu schaffen.

Dies sollten sie tun

Das Auto sollte – gerade im Winter – regelmäßig durch eine Autowaschanlage gefahren werden. Die Häufigkeit richtet sich ganz nach der Häufigkeit, in der das Auto gefahren wird sowie auf die jeweiligen Witterungsverhältnisse. Für die Reinigung reichen in der Regel die günstigen Waschprogramme – mehr muss nicht sein. Um das Öffnen und Schließen von Türen bei sehr tiefen Temperaturen zu vereinfachen, empfiehlt es sich, die Türgummis mit Silikon oder Vaseline einzuschmieren. Selten wird übrigens beachtet, dass Minusgrade auch Einfluss auf die Lippen der Scheibenwischerblätter haben können. So sollten bei drohendem Frost die Scheibenwischer hochgeklappt werden – das verhindert ein Festfrieren und die damit einhergehende Beschädigung der Scheibenwischer. Ist doch ein Malheur geschehen, hilft nur der Gang zum Fachhandel oder die Bestellung im Versandhaus.

Dies sollten Sie nicht tun

Spielen Sie nicht mit Ihrer und der Sicherheit anderer: Winterreifen sind Pflicht. Diese sollten schon vor Eintritt des Winters aufgezogen werden und genügend Profil aufweisen. Ebenfalls wichtig für die Sicherheit: Lassen Sie rechtzeitig den Zustand von Frostschutzmitteln und Kühlflüssigkeiten prüfen – eine unklare Sicht oder technische Probleme könnten sonst die Folge sein. Fahren Sie außerdem nie mit Schnee auf der Fronthaube oder auf der Dachfläche – Sie gefährden bei höheren Geschwindigkeiten nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer! Obacht allerdings beim Einsatz von Schneebesen auf dem Lack! Diese sollten weiche Borsten haben, die keinesfalls Lackschäden verursachen dürfen.

Wintervorbereitung: Winterreifen

7. September 2011 Keine Kommentare
paenguin 300x258 Wintervorbereitung: Winterreifen

cc by flickr/ paenguin

Bevor ein Autofahrer sein Fahrzeug in der kalten Jahreszeit nutzen möchte, sollte er einige Sachen zwecks Reifen beachten.
Es ist im Herbst bzw. Winter nicht möglich mit Sommerreifen zu fahren. Sogar gesetzlich ist es vorgeschrieben, eine entsprechend der Wetterverhältnisse Bereifung zu haben. Das heißt im Herbst bzw. Winter müssen Winterreifen her.
Bevor aber die Winterreifen aufs Auto montiert werden, sollten die Winterreifen auf ihre Eignung geprüft werden. Der Luftdruck sollte entsprechend der Empfehlung vom Auto sein. Die Luftdruckempfehlung ist zu entnehmen an der Fahrertüre, dem Tankdeckel oder der Betriebsanleitung des Autos. Ist der Luftdruck zu gering, dann können sich die Reifen verformen. Der Luftdruck kann ganz einfach an der Tankstelle ohne großen Aufwand überprüft werden, bestenfalls vor der ersten richtigen Fahrt.
Auch die Profiltiefe der Reifen spielt eine große Rolle. Dabei kommt es darauf an, wie viel Profil der Reifen noch hat. Ist das Profil noch größer als vier Millimeter bei Winterreifen, dann ist das in Ordnung. Liegt die Profiltiefe aber schon darunter, dann sollte der Reifen am Besten ausgetauscht werden. Gesetzlich ist der Austausch bei einer Profiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Zu wenig Profil bedeutet, dass sich der Bremsweg deutlich verlängert und somit die Gefahr ein Unfall zu verursachen größer ist. Auch die Aquaplaninggefahr steigt um einiges an.
Viele Autofahrer vergessen, den Reifen auf Beschädigungen zu überprüfen. Doch dies ist auch wichtig, denn bei Rissen, Schnitten, Stichen, Beulen oder Fremdkörpern im Reifen kann es zu einer Beeinträchtigung beim Fahren kommen. Hier sollte dann ein Fachhändler aufgesucht werden.
Auch wenn die Profiltiefe noch sehr gut ist, keine Beschädigungen vorhanden sind und der Luftdruck in Ordnung ist, kann ein Reifen, der älter als sechs Jahre ist, auch nicht mehr für Sicherheit sorgen. Das Herstellungsdatum kann auf der Seitenwand des Reifens abgelesen werden. Wenn da eine Ziffer mit 4209 steht, dann wurde der Reifen in der 42.Kalenderwoche 2009 hergestellt.

Zusätzlich dazu sollte in jedem Auto das nötige an Utensilien verfügbar sein. Dazu gehören zum Beispiel: ein Eiskratzer, ein guter Fensterschwamm und ein Enteiser. Diese Kleinteile kosten nicht viel Geld und sind unabdingbar für jeden Autobesitzer. Man kann Sie günstig im Autohaus kaufen, oder bekommt sogar komplette Sets online im Versandhaus.