Nissan hat sich mit dem Leaf die Auszeichnung „Auto des Jahres“ in Europa sichern können. Damit hat in Europa erstmals ein Elektroauto den begehrten Preis der Automobilbranche gewonnen. Der Nissan Leaf setzte sich gegenüber sechs Konkurrenten durch und konnte 58 führende Motorjournalisten aus 23 verschiedenen Ländern überzeugen. Damit konnte sich Nissan mit dem Modell mit konventionellem Antrieb bereits die zweite Auszeichnung in Folge sichern. Vor wenigen Wochen wurde der Leaf in den USA mit der Auszeichnung „Green Company of the Year“ geehrt.
Doch nicht nur in Sachen Auszeichnungen kann der japanische Autobauer in diesen Tagen auf positive Ergebnisse verweisen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Nachfrage des Modells. So sind für den Leaf bereits 27.000 Vorbestellungen eingegangen. Der Leaf bietet seinem Fahrer eine Leistung von 109 PS und ein Drehmoment von 280 Nm. Nach den Angaben des Autobauers liegt die Reichweite des Leaf bei 160 Kilometern. Nissan möchte das Modell ab Ende 2012 auch in Großbritannien und Nordamerika fertigen.
Beim neuen Nissan GT-R hat sich der bekannte japanische Autobauer für Altbewehrtes entschieden, das sich in der Vergangenheit zeitweise verabschieden musste. Die Rede ist vom Launch Control. Dieses wird beim neuen Nissan GT-R wieder zum Einsatz kommen. Neben dieser soll die Neuauflage aber auch als Ganzes überzeugen können. So hat sich Nissan beim GT-R für eine gründliche Überarbeitung entschieden. Durch sie soll er einiges ein bisschen besser können als sein Vorgänger. Dazu gehört unter anderem die Leistung. Diese liegt beim neuen GT-R immerhin bei 530 statt bislang 485 PS.
Auch bei der Bremsanlage hat Nissan Hand angelegt. Diese wurde ebenso optimiert wie der Gesamtauftritt. Neu sind das Getriebe und das Fahrwerk, das im GT-R zum Einsatz kommen. In Kombination mit den neuen Bauteilen soll der Nissan GT-R künftig für noch mehr Fahrspaß sorgen. Der Supersportwagen ist im Vergleich zu seiner Konkurrenz mit einem Preis in Höhe von 90.900 Euro vergleichsweise günstig, bietet aber trotzdem jede Menge Fahrspaß.
Nissan konnte das vergangene Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. Vor allem in China erreichte der japanische Autobauer ein deutliches Absatzplus und schafft es einmal mehr seine Konkurrenz in die Schranken zu weisen. 2010 konnte Nissan in China ein Absatzplus in Höhe von 36 Prozent erzielen. Insgesamt verkaufte der Autobauer in China 1,02 Millionen Autos.
Damit war der Absatz in China erstmals höher als in den USA und Japan, die bislang die wichtigsten und verkaufsstärksten Märkte des Autobauers bildeten. Auch 2011 möchte Nissan an dem Erfolgskurs in China festhalten. Dafür wird der Hersteller insgesamt drei neue Modelle auf dem Markt einführen. Nissan erklärte, dass man 2011 insgesamt 1,15 Millionen Fahrzeuge in China verkaufen möchte. Demnach würde der Hersteller auf dem Niveau liegen, das Analysten für den dortigen Gesamtmarkt erwarten. Doch nicht nur in China kann Nissan auf entsprechende Erfolge verweisen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in anderen Ländern. In Brasilien will sich der Autobauer so zum Beispiel bis 2015 einen Marktanteil von 5 Prozent sichern.
Bereits im letzten Jahr konnte der Autobauer Nissan mehrfach mit dem Leaf auf sich aufmerksam machen. Nun hat der Automobilhersteller den ersten Leaf in Portugal ausgeliefert. Das erste Fahrzeug des beliebten Modells wurde Ende Dezember an den Vorstandsvorsitzenden des MOBI.E-Konsortiums übergeben. Dass die erste Auslieferung des Leaf in Portugal erfolgte, ist alles andere als eine Überraschung. Immerhin war Portugal im November 2008 das erste europäische Land, das sich für die Schaffung eines großen Netzes von Ladestationen entschieden hat. Dabei kooperierte das Land in allen Bereichen mit der Renault-Nissan-Allianz.
Durch die direkte Partnerschaft konnte die E-Mobilität intensiv unterstützt werden. Mittlerweile hat MOBI.E in insgesamt 25 Städten Portugals Ladestationen geschaffen. Bis zum Sommer 2011 sollen weitere 1300 Ladestationen entstehen. Daneben plant das Unternehmen die Installation von 50 Schnellladestationen. Außerhalb Europas hat die Auslieferung des Leaf bereits in Japan und in den USA begonnen. Im ersten Quartal dieses Jahres sollen Auslieferungen in den Niederlanden, Irland, Großbritannien und Portugal folgen.
Auf dem letzten Drittel seiner Laufzeit schafft der Nissan Murano, den man lange Zeit vergebens in Deutschland suchte, den Sprung nach Europa. Der Autobauer Nissan hatte auf dem europäischen Markt mit dem Murano nur wenig Erfolg. Nun hat sich das Bild gewandelt. Mit dem lang erwarteten Dieselmotor möchte der Automobilhersteller das bisher erfolgslose Modell auf dem europäischen Markt etablieren. Der Murano mit Dieselmotor ist bereits bei den europäischen Händlern zu finden.
Obwohl die Selbstzünder in der Klasse vom Murano für viele Kunden eine Selbstverständlichkeit sind, hat sich Nissan bei der Einführung des Modells ausschließlich für einen Dieselmotor entschieden, der zugleich für die Amerikaner entwickelt wurde. Mit dieser Strategie stieß Nissan in Europa nicht gerade auf Begeisterung. Durch die Einführung eines Dieselmotors könnte sich dieses Bild jedoch rasch einem Wandel unterziehen. Immerhin schafft es der Murano mit Selbstzünder auf eine solide Leistung von 190 PS. In nur 10,5 Sekunden beschleunigt der Allradler auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 198 km/h.
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