Ab sofort können auch europäische Autofahrer den neuen Nissan Leaf bestellen. Bestellungen auf dem europäischen Kontinent sind jedoch ausschließlich in einzelnen Ländern möglich. Dazu gehören neben Portugal Irland und Großbritannien. Bereits ab Januar 2011 sollen die ersten Modelle des Nissan Leaf in Portugal ausgeliefert werden. Im Februar starten schließlich die Auslieferungen in Irland. 2011 sollen die Auslieferungen vom Nissan Leaf sukzessive erweitert werden. So wird ab Juni der Verkauf in den Niederlanden starten. Grund für den Ausbau ist die starke Nachfrage, die auch Nissan überraschte.
Bei den Preisen kann es zu deutlichen Unterschieden in den verschiedenen Ländern kommen. So wird der Leaf in Portugal wahrscheinlich ab einem Preis von 30.250 Euro angeboten. Dieser Richtwert ist jedoch von einer eventuellen staatlichen Förderung abhängig. In Irland kann der Nissan Leaf bereits ab 29.995 Euro erstanden werden. Doch nicht nur bei den Kaufpreisen, sondern auch bei den Unterhaltungskosten zeigen sich deutliche Unterschiede. Nissan erklärte, dass man auch bei den anderen Ländern an den bisherigen Planungen festhalten möchte.
Mit dem GT-R tritt Nissan gegen den Audi R8 V10, den Porsche Turbo und manch einen italienischen Klassiker an. Doch in allen Bereichen scheint er sich den klassischen Linien eines Sportwagens zu widersetzen. Vor allem optisch wirkt er wenig elegant oder gar muskulös. Der Bug des GT-R ist stumpf gestaltet und der Bereich, der einem schwarzen Maul gleicht, hat wohl nur wenige Reize zu bieten.
Doch was den einen im ersten Moment kaum anspricht, sorgt bei dem anderen bereits beim zweiten Blick für Begeisterung. Immerhin hat Nissan genau das gewagt, was bei vielen anderen Herstellern ein echtes Tabu ist. Man hat sich beim GT-R dem widersetzt, was man als klassisch stilsicher bezeichnen könnte. Der GT-R ist auffällig und er widersetzt sich alldem, was man als natürlich oder normal beschreiben könnte. Highlights finden sich an und in dem Sportwagen in ausreichender Manier, wenn man sich die Zeit nimmt sie zu entdecken. So lassen sich die doch recht schmal gestalteten Türgriffe auf Daumendruck öffnen. Sein wahres Können präsentiert er jedoch ausschließlich beim Fahren und gerade in diesem Punkt mangelt es dem Nissan GT-R an wahrlich keinem Highlight.
Ab Anfang August wird der Nissan Pathfinder mit einem neuem 3,0-Liter-V6-Dieselmotor angeboten. Zu haben ist der neue Offroader bereits ab 53.370 Euro. Mit einer Leistung von 231 PS und einem maximalen Drehmoment von 500 Nm hat sich der Autobauer bei dem Modell für einige Überarbeitungen entschieden. Ausgeliefert wird der neue Geländewagen mit einer Siebstufenautomatik. Neben dem neuen Offroader setzt Nissan auf eine weitere Neuheit, die wesentlich günstiger ist.
So wird der Pick-up Navara, der mit einem SelbstzĂĽnderaggregat aufwarten kann, zum Preis von 44.869 Euro offeriert. Das SelbstzĂĽnderaggregat wurde durch den Autobauer bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Der Motor des Pick-ups ist wie beim neuen Offroader mit einer siebenstufigen Automatik kombiniert. Die Leistung von 231 PS kann sich durchaus sehen lassen. Bei dem Direkteinspritzer-Turbodiesel handelt es sich um eine Gemeinschaftentwicklung mit Renault. Aus diesem Grund ist der Motor alles andere als eine echte Neuheit. So findet man in diesen bereits im Inifiniti FX30d und dem Renault Laguna.
Zweifelsohne geht Nissan mit dem neuen Juke ein Wagnis ein. Immerhin präsentiert sich der doch recht extrovertiert gestaltete Crossover-Kleinwagen als Mix zwischen zwei Fahrzeuggattungen. Mit diesem Mix möchte Nissan den Markt der Lifestyle-Stadtflitzer durcheinanderwirbeln. Als Nischenmodell ist der Juke dabei in keiner Art und Weise gedacht, denn er wird schon heute als respektabler Nachfolger für den altbekannten und doch recht beliebten Micra gehandelt. Ein wenig innovativer zeigt man sich jedoch bei der Zielgruppe.
So soll der Juke vordergründig junge und überwiegend männliche Kunden ansprechen. Demnach präsentieren sich der Audi A1, der Citroen DS3 und der Kia Soul als die wohl härtesten Konkurrenten. Der Nissan Juke präsentiert sich zweifelsohne als sehr ungewöhnliches Modell, was sich insbesondere bei der Frontgestaltung zu erkennen gibt. Fern- und Abblendlicht werden bei diesem Modell durch zwei große Rundscheinwerfer miteinander verbunden.
Auch im Innenraum hat Nissan keineswegs auf optische Gags verzichtet. So gleicht die lackierte Mittelkonsole einem Motorradtank. Ebenso interessant gestaltet sich die Bedienung. Die Klimaanlagensteuerung kann auf Knopfdruck zur Fahrdynamikregelung avancieren. Zudem lässt sich manch eine Spielerei problemlos abrufen. Gerade beim Platzangebot bleibt der Juke jedoch den klassischen Linien eines Kleinwagens treu.
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