Nissan setzt mit dem Juke auf ein brandneues Lifestyle-Fahrzeug, das rein optisch sicherlich die Gemüter spaltet. Doch schon heute stehen europaweit 22.500 Vorbestellungen in der Warteschlange. Nach den Plänen von Nissan soll ab Oktober das neue Modell zu haben sein. Dabei wird der Juke bereits ab einem Preis von 16.990 Euro bei den Händlern stehen. In den vergangenen Tagen hat das Werk in Sunderland schließlich mit der Produktion begonnen. Der offizielle Verkaufsstart wurde in Deutschland auf den 9. Oktober datiert.
Aufgrund der enormen Vorbestellungen rechnet Nissan mittlerweile mit einem jährlichen Absatzvolumen von 100.000 Fahrzeugen. Nach den Plänen des Autobauers soll der Juke an den Erfolg des Qashqai anknüpfen. Der Juke wird künftig in drei Ausstattungslinien zur Verfügung stehen. Zugleich können Kunden zwischen drei Motoren wählen. Das Kompaktmodell wird sowohl mit einem Front- als auch mit einem Allradantrieb zu haben sein. Wer auf den 4x4i-Antrieb nicht verzichten will, muss sich aber auch für das Topmodell mit dem Turbo-Benzinmotor entscheiden. Dieses ist immerhin mit 190 PS ausgestattet.
Zweifelsohne geht Nissan mit dem neuen Juke ein Wagnis ein. Immerhin präsentiert sich der doch recht extrovertiert gestaltete Crossover-Kleinwagen als Mix zwischen zwei Fahrzeuggattungen. Mit diesem Mix möchte Nissan den Markt der Lifestyle-Stadtflitzer durcheinanderwirbeln. Als Nischenmodell ist der Juke dabei in keiner Art und Weise gedacht, denn er wird schon heute als respektabler Nachfolger für den altbekannten und doch recht beliebten Micra gehandelt. Ein wenig innovativer zeigt man sich jedoch bei der Zielgruppe.
So soll der Juke vordergründig junge und überwiegend männliche Kunden ansprechen. Demnach präsentieren sich der Audi A1, der Citroen DS3 und der Kia Soul als die wohl härtesten Konkurrenten. Der Nissan Juke präsentiert sich zweifelsohne als sehr ungewöhnliches Modell, was sich insbesondere bei der Frontgestaltung zu erkennen gibt. Fern- und Abblendlicht werden bei diesem Modell durch zwei große Rundscheinwerfer miteinander verbunden.
Auch im Innenraum hat Nissan keineswegs auf optische Gags verzichtet. So gleicht die lackierte Mittelkonsole einem Motorradtank. Ebenso interessant gestaltet sich die Bedienung. Die Klimaanlagensteuerung kann auf Knopfdruck zur Fahrdynamikregelung avancieren. Zudem lässt sich manch eine Spielerei problemlos abrufen. Gerade beim Platzangebot bleibt der Juke jedoch den klassischen Linien eines Kleinwagens treu.
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