Lange Zeit haftete dem Nissan Micra ein gewisses Kindchenschema an. Nun hat sich der Autobauer für eine neue, die mittlerweile vierte Generation des Micra entschieden. Doch auch diese ist im Vergleich zu anderen Modellen seiner Klasse nicht ganz so überzeugend. So fehlt es der neuen Generation schlichtweg an Charakter. Technisch kann sich der neue Micra ebenso nicht durchsetzen. Durch das CVT-Getriebe macht er einen eher zögerlichen Eindruck. Die stufenlose Automatik ermöglicht zwar eine sehr hohe Drehzahl, kann aber nicht beim Vortrieb begeistern.
Trotz der wenig erfreulichen Ergebnisse der Überarbeitung hat sich der japanische Autobauer Nissan für einen höheren Preis entschieden. Immerhin kostet der Nissan Micra in der vierten Generation satte 1200 Euro mehr. Preislich kann der Micra trotz der Erhöhung überzeugen. Immerhin steht die Basisversion, die mit fünf Türen und ESP ausgestattet ist, zum Preis von 10.750 Euro zur Verfügung. Angeboten wird sie als Micra Visia. Das CVT-Getriebe steht jedoch erst in der Version Acenta zur Verfügung. Diese schlägt in der Basisvariante bereits mit einem Preis von 13.240 Euro zur Verfügung, ist nach Angaben von Nissan aber 520 Euro preiswerter als der Vorgänger.
Zweifelsohne geht Nissan mit dem neuen Juke ein Wagnis ein. Immerhin präsentiert sich der doch recht extrovertiert gestaltete Crossover-Kleinwagen als Mix zwischen zwei Fahrzeuggattungen. Mit diesem Mix möchte Nissan den Markt der Lifestyle-Stadtflitzer durcheinanderwirbeln. Als Nischenmodell ist der Juke dabei in keiner Art und Weise gedacht, denn er wird schon heute als respektabler Nachfolger für den altbekannten und doch recht beliebten Micra gehandelt. Ein wenig innovativer zeigt man sich jedoch bei der Zielgruppe.
So soll der Juke vordergründig junge und überwiegend männliche Kunden ansprechen. Demnach präsentieren sich der Audi A1, der Citroen DS3 und der Kia Soul als die wohl härtesten Konkurrenten. Der Nissan Juke präsentiert sich zweifelsohne als sehr ungewöhnliches Modell, was sich insbesondere bei der Frontgestaltung zu erkennen gibt. Fern- und Abblendlicht werden bei diesem Modell durch zwei große Rundscheinwerfer miteinander verbunden.
Auch im Innenraum hat Nissan keineswegs auf optische Gags verzichtet. So gleicht die lackierte Mittelkonsole einem Motorradtank. Ebenso interessant gestaltet sich die Bedienung. Die Klimaanlagensteuerung kann auf Knopfdruck zur Fahrdynamikregelung avancieren. Zudem lässt sich manch eine Spielerei problemlos abrufen. Gerade beim Platzangebot bleibt der Juke jedoch den klassischen Linien eines Kleinwagens treu.
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