Nissan setzt bei Juke auf Mix von zwei Fahrzeuggattungen
Zweifelsohne geht Nissan mit dem neuen Juke ein Wagnis ein. Immerhin präsentiert sich der doch recht extrovertiert gestaltete Crossover-Kleinwagen als Mix zwischen zwei Fahrzeuggattungen. Mit diesem Mix möchte Nissan den Markt der Lifestyle-Stadtflitzer durcheinanderwirbeln. Als Nischenmodell ist der Juke dabei in keiner Art und Weise gedacht, denn er wird schon heute als respektabler Nachfolger für den altbekannten und doch recht beliebten Micra gehandelt. Ein wenig innovativer zeigt man sich jedoch bei der Zielgruppe.
So soll der Juke vordergründig junge und überwiegend männliche Kunden ansprechen. Demnach präsentieren sich der Audi A1, der Citroen DS3 und der Kia Soul als die wohl härtesten Konkurrenten. Der Nissan Juke präsentiert sich zweifelsohne als sehr ungewöhnliches Modell, was sich insbesondere bei der Frontgestaltung zu erkennen gibt. Fern- und Abblendlicht werden bei diesem Modell durch zwei große Rundscheinwerfer miteinander verbunden.
Auch im Innenraum hat Nissan keineswegs auf optische Gags verzichtet. So gleicht die lackierte Mittelkonsole einem Motorradtank. Ebenso interessant gestaltet sich die Bedienung. Die Klimaanlagensteuerung kann auf Knopfdruck zur Fahrdynamikregelung avancieren. Zudem lässt sich manch eine Spielerei problemlos abrufen. Gerade beim Platzangebot bleibt der Juke jedoch den klassischen Linien eines Kleinwagens treu.